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Es ist Krieg – und alle wollen hin.

An manchen Tagen geziemt es sich, einen Augenblick innezuhalten und die jüngsten Ereignisse auf sich wirken zu lassen. Der Tag, an dem Russland die Ukraine militärisch attackierte, war ein solcher Tag. Es ist unmöglich,...

Deutsche Philosophen – nur tot erhört

Im 21. Jahrhundert befinden die westlichen Geisteswissenschaften sich in einer seltenen Form der Krise. Die Stagnation der Debattenkultur und die von oben herab installierte politische Korrektheit erzeugen ein lähmendes Klima der Angst und Meinungsscheue. Studenten bilden sich nicht mehr zu eigenständigen Denkern aus, sondern sind ›verlängerte‹ Schüler. Deutsche Philosophen finden entweder kein Gehör oder dienen der Reproduktion des Konsenses.

›Gewissensfrage‹ – das Ende der Realpolitik

Ein häufig übersehener Trend, der sich in der Politik des 21. Jahrhunderts abzeichnet, ist die Verlagerung ihrer Verdienste ins wenigstens zeitliche Jenseits. Auf der Seite der extremen Realpolitik hat man den Fürsten Machiavellis, der Moral bei politischen Entscheidungen nicht einmal in Erwägung zieht, sondern gänzlich um die Resultate bedacht ist. Doch in westlichen Demokratien bewegen wir uns in die entgegengesetzte Richtung.

Deutscher Ethikrat: Gütesiegel auf Geheiß

Der Deutsche Ethikrat muss als selektiv eingesetztes Instrument zur öffentlichen Meinungsmache betrachtet werden. Auf intrinsischen Wert und zeitlose Gültigkeit kann er sich jedenfalls nicht berufen. Unabhängig kann eine ethische Stellungnahme ohnehin nicht sein, wenn sie mit der Intention der politischen Beratung formuliert wird. Doch auch sachverständig scheint der Rat nicht zu sein, wenn die Sache sich nicht ändert, aber die Meinung eben doch.

Die Gunst des Pöbels zum Brotberuf

Richard David Precht Vom Weisen in der Tonne zu tonnenweise Schotter: Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich auch in der Berufsphilosophie weit, was wohl für die Frisur von Richard David Precht eine weitere...

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